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BMW beschäftigt sich seit ca. 25 Jahren mit Elektroautos. Zwei BMW Elektromobile wurden schon bei den Olympischen Spielen 1972 als Begleitfahrzeuge für die Geher und Marathonläufer eingesetzt. Eingebaut wurden zu dieser Zeit Blei-Batterien, die eine Motorleistung von 16 PS und eine Reichweite von 45 km ermöglichten.
In den achtziger Jahren sammelte BMW Erfahrungen mit Hochleistungsbatterien auf Natrium-Schwefel-Basis. 1990 resultierte aus diesen Entwicklungen der BMW E1 als Versuchsfahrzeug. 1991 und 1993 wurde der E1 auf der IAA in Frankfurt als ein komplett neu als Elektroauto konzipiertes Fahrzeug vorgestellt. Die Karosserie wurde in konsequenter Leichtbauwesie konstruiert, bestehend aus strukturgebenden Aluminium-Strangprofilen, kombiniert mit einer Außenhaut aus Kunststoff und Aluminium. Die Natrium-Schwefel-Batterie befindet sich in einem Sicherheitsrahmen hinter der Rücksitzbank. Die Reichweite des E1 beträgt 140 km bei einer Leistung von 32 kW.
Zu letzt favorisierte BMW als Batteriesystem die Natrium-Nickelchlorid-Zelle mit einer Betriebstemperatur von 270 - 355°C.
Der Antrieb mittels Brennstoffzelle wird natürlich auch von BMW intensiv verfolgt. Umfangreiche Grundlagenuntersuchungen werden seit 1997 durchgeführt.
BMW und Delphi Automotive kündigten eigene Entwicklungen zu einem Fahrzeug mit einer solid oxide Brennstoffzelle für alle Stromverraucher on board an. Diese Brennstoffzelle liefert genügend Energie für Verbraucher wie Klimaanlage, Wasserpumpe usw. Ebenso ist es möglich, mit der Brennstoffzelle das Fahrzeug zu beschleunigen.
Die BMW AG plant weiterhin, Brennstoffzellen von UTC Fuel Cells in Sedans einzusetzen. Die Fahrzeuge werden von einer Wasserstoff-Verbrennungsmaschine angetrieben, die elektrischen Verbraucher on board werden von der Brennstoffzelle versorgt.
BMW wird außerdem Gabelstapler mit Brennstoffzellenantrieb im eigenen Konzern entwickeln und einsetzen, bevor diese an Endkunden verkauft werden.
Im Modelljahr 2007 werden folgende Fahrzeuge mit Bremskraftrückgewinnung angeboten: 1er, 3er Coupe und Cabrio und 5er Limousine.
Die Münchner sehen das Elektroauto als Option bei der Entwicklung eines Großstadt-Wagens. Medienberichten zufolge will BMW in den nächsten 12 bis 18 Monaten (ca. 2009) rund 500 Fahrzeuge der Marke Mini im US-Bundesstaat Kalifornien testen. Schwerpunktmäßig setzt BMW jedoch auf den Wasserstoff-Antrieb. 100 Prototypen des BMW Hydrogen 7, der auf einem Wasserstoff-Verbrennungsmotor basiert, hat der Konzern seit April 2008 an Prominente zum Probefahren verteilt.
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