Auf der IAA 1991 präsentierte BMW die fahrbereite Studie eines Elektro-Fahrzeuges, in dem bis zu vier Personen Platz haben, das in Nullkommanix von 0 auf 50 km/h beschleunigt, mit brauchbarer Höchstgeschwindigkeit und Reichweite.
Energielieferant ist eine Natrium-/Schwefel-Batterie mit 120 Volt und 19 kWh, die einen Elektro-Motor mit 32 kW (45 PS) speist und unter den Hintersitzen untergebracht ist. Der Elektro-Motor ist auf der Hinterachse mit direktem Durchtrieb an die angetriebenen Hinterräder platziert. Durch dieses Konzept ist der E1 ein typischer BMW mit idealer Traktion an den Antriebsrädern und einen geringen Wendekreis von weniger als neun Metern. Charakteristische Stilelemente wie die Niere, die hinter Glas eingelassenen Rundscheinwerfer, die markante Gürtellinie sowie die Andeutung des Gegenschwungs an der C-Säule lassen keinen Zweifel aufkommen, das es sich hier um einen richtigen BMW handelt.
Im Innenraum ist die Elektro-Studie nicht ganz so geräumig. Vorn haben zwei Passagiere komfortabel Platz, auf den Rücksitzen geht es allerdings wegen des stark abfallenden Daches äußerst eng zu, Köpfe einziehen ist hier angebracht. Doch wenn die Rückenlehnen umgeklappt werden ergibt sich ein rund 1 Kubikmeter großer Stauraum, der bei den Ultra-Kompakten seines gleichen sucht. Schließlich ist der E1 nur 3,40 Meter kurz aber mit 1,60 Meter etwa genau so breit wie die 3er-Reihe. Die Höhe mit 1,50 Meter erlaubt einen guten Überblick auf das Verkehrsgeschehen. Abgerundet wird das Erscheinungsbild durch Leichtmetallräder im Format 14-Zoll (vorn) und 16-Zoll (hinten). Bemerkenswert hierbei ist, das die Trommelbremsen Bestandteil der Felgen sind und die beim Bremsen entstehende Energie der Batterie zugeführt wird.
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