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Dass Daimler noch keine Hybridfahrzeuge in Serie fertigt, hat gute Gründe. Zum einen wären solche Autos für die Kunden noch vergleichsweise teuer. Zum anderen verbrauchen moderne Dieselmotoren derzeit weniger Treibstoff als manches Hybridfahrzeug mit Ottomotor, das schon auf dem Markt ist. Dank schadstoffärmerer Kraftstoffe und einer noch ausgefeilteren Motorentechnik werden konventionelle Antriebe auch in den nächsten Jahren dominieren. DaimlerChrysler wird dann auf dem Markt präsent sein, wenn die Zeit reif ist für Hybridantriebe. Und zwar mit Fahrzeugen, die dem Kunden vollen Nutzen bieten: konkurrenzfähige Preise, hohe Fahrdynamik, verringerter Verbrauch und verminderte Emissionen.
Daimler will den Kleinwagen Smart spätestens ab 2012 serienmäßig mit Elektroantrieb herstellen. Dann will der Konzern eine fünfstellige Zahl an Fahrzeugen produzieren. Derzeit erprobt Smart den Elektroantrieb mit herkömmlichen Nickel-Metall-Hydrid-Batterien mit hundert Fahrzeugen in London. Ab Ende 2009 sollen bei einem Pilotprojekt Elektro-Smarts mit Lithium-Ionen-Akkus durch Berlin fahren. Ab 2010 plant Daimler Elektro-Modelle der Marke Mercedes-Benz. Parallel arbeiten die Stuttgarter an der Entwicklung der Brennstoffzellentechnik.
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