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Ford arbeitet an der Entwicklung einer leichten, fortschrittlichen
Familienlimousine P2000, die als Plattform für neue Limousinen mit
Brennstoffzellenantrieb dienen soll. Der Prototyp der P2000 soll im Jahr 2000
fertig sein und mit flüssigem Wasserstoff betrieben werden. Das
Antriebskonzept ist ein Hybridmotor (DIATA/Elektro-Hybrid/Brennstoffzelle) Ford-Chef Alex Trotman erklärte, Ford arbeite schon seit Jahren an
Techniken zur Unterstützung der Brennstoffzelle und betrachte "die
Brennstoffzelle als eine der wichtigsten Technologien des frühen 21.
Jahrhunderts". Richard Parry-Jones, Vizepräsident der Produktentwicklung von Ford/USA: "Wir betrachten Brennstoffzellen als die Schlüsseltechnologie, die
die Automobilindustrie im frühen 21sten Jahrhundert revolutionieren kann.
Die Verbrennungsmaschine war der Standard des mobilen Transports für die
letzten 100 Jahre. Es wird jedoch zunehmend schwieriger, diesen weiter zu
verbessern. Wir sind optimistisch über die Zukunft von
Brennstoffzellenautos, sich den schwierigen Umweltherausforderungen zu stellen.
Unter gemeinsamer Anstrengung mit Ballard und Daimler-Benz ist es unser Ziel,
den Markteintritt zu beschleunigen."
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Ford-Brennstoffzelle P2000 HFC |
| Der Ford P2000 ist wie der Ford Focus FCV mit einer
Wasserstoff-Brennstoffzelle ausgerüstet. | | Antrieb | Wasserstoff-Brennstoffzelle Stacks-Ballard Mark 700 Series, 90
PS Elektromotor | | Brennstoff | komprimierter Wasserstoff | | Höchstgeschwindigkeit | 128 km/h | | Reichweite | 160 km |
  
| Ford hat den "Focus FCV" vorgestellt, der komprimiertes
Wasserstoffgas in einem Drucktank speichert. Der Elektromotor wird von drei
Brennstoffzellen-Stacks mit jeweils 25 Kilowatt gespeist. Der "Focus
FCV" erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern
und kommt mit einer Tankladung etwa 160 Kilometer weit. Ford rechnet nicht vor
2010 mit einer Markteinführung. | | Antrieb | Wasserstoff-Brennstoffzelle Stacks-Ballard Mark 900 Series, 90
PS Elektromotor | | Brennstoff | komprimierter Wasserstoff (3600 psi) | | Höchstgeschwindigkeit | 128 km/h | | Reichweite | 160 km | |
  
  
| Der Ford Focus ist neben der Wasserstofff-Brennstoffzelle mit einem
Batteriesystem ausgestattet, welches dem Fahrzeug mehr Leistung zur
verfügung stellt und ein regeneratives Bremssystem ermöglicht. | | Antrieb | Wasserstoff-Brennstoffzelle Stacks-Ballard Mark 902 Series, 87
PS Elektromotor, Sanyo Ni-MeH Batterie | | Brennstoff | komprimierter Wasserstoff (5000 psi) | | Reichweite | 260-320 km |
  
| Mit dem FC5 geht Ford weg von der Betankung mit Wasserstoff und baut einen
Methanol-Reformer in das Fahrzeug ein. | | Antrieb | PEM Brennstoffzelle, 87 PS Elektromotor | | Brennstoff | Methanol | | Höchstgeschwindigkeit | 128 km/h |
  
| Das vom Ford-Forschungszentrum in Aachen in Zusammenarbeit mit dem
französischen Unternehmen SAFT entwickelte Ljthium-Ionen-Batteriesystem
zeichnet sich laut Ford durch seine besonders hohe Energiedichte und
Speicherfähigkeit aus. Es verhilft dem Elektroauto zu einer für
batteriebetriebene Fahrzeuge enormen Reichweite von über 150 Kilometern,
so der Hersteller. Bei einer Geschwindigkeit von konstant 80 km/h muss der
Viersitzer erst nach über 200 Kilometern wieder an die Steckdose. Eingebaut ist dieser "elektrische Tank" in einen Ford Ka. Unter
anderem aufgrund von Leichtbauweise erreicht der electric-Ka (e-Ka) nach 3,9
Sekunden Tempo 50 und nach 12,7 Sekunden Tempo 100. Die
Höchstgeschwindigkeit des emissionsfreien Forschungsfahrzeugs beträgt
130 km/h. Die Belastungsbeständigkeit ist laut Ford ein wesentlicher Systemvorteil
der im e-Ka verwendeten Lithium-Ionen-Batterietechnologie: Das System ist nach
Angaben der Aachener Forscher immun gegen den gefürchteten Memory-Effekt,
der übliche Batteriesysteme bei geringer Beanspruchung wegen der raschen
Abnahme der Speicherkapazität vorzeitig altern lässt. Ein weiterer
Vorteil der im e-Ka zum Einsatz kommenden Antriebstechnologie: Die
Li-Ion-Batterien sind auch nach einer völligen Entleerung
bereits nach spätestens sechs Stunden wieder vollständig aufgeladen. Beim "elektrischen Tank" des e-Ka handelt es sich um insgesamt 180
Batteriezellen. Jeweils sechs dieser Zellen sind zu einem Modul
zusammengefasst. Diese 30 Module verteilen sich auf drei so genannte
Batterietröge: Ein Trog befindet sich im Motorraum, zwei weitere jeweils
unmittelbar vor und hinter der Hinterachse. Das Gesamtsystem
(Lithium-Ionen-Batterien einschließlich Kühlung und Tröge)
wiegt 280 Kilogramm und ist damit um 70 Prozent leichter als eine vergleichbare
Blei-Batterie. Das bordeigene Battery Management System (BMS) kontrolliert kontinuierlich
jedes der 30 Module und zwar sowohl während des Betriebs, als auch
während des Ladevorgangs. Überwacht werden in diesem Zusammenhang zum
Beispiel die Zellenspannung, der Ladezustand und die Betriebstemperatur der 30
Batteriemodule. Diese Informationen werden über das bordeigene
Kommunikationsnetzwerk (CAN-Datenbus) an die zentrale Steuereinheit
übertragen, den Vehicle System Controller (VSC). Safety first: Der Stromfluss von der Batterie zum Antriebsstrang wird bei
ausgeschalteter Zündung oder im Falle eines Unfalls automatisch
unterbrochen. Hierzu verfügt der e-Ka über empfindliche
Crash-Sensoren, die dem System einen Unfall melden. Zum Schuttz vor
Überhitzung besitzt der e-Ka zwei voneinander unabhängig arbeitende
Kühlsysteme: eines für das Antriebssystem (Elektromotor, Getriebe und
Differential) und eines zur Kühlung der Lithium-Ionen-Batterien. Die drei
Batterie-Tröge sind komplett versiegelt, so dass kein Elektrolyt in die
Umwelt entweichen kann, so Ford. Ein eigens für den e-Ka entwickeltes Fahrzeugmanagementsystem (VSC,
Vehicle System Controller) koordiniert Ladegerät, Batteriesteuerung und
Elektromotor-Steuerung. Dieses Managementsystem stellt zum einen die
Funktionsfähigkeit des Gesamtsystems sicher und gewährleistet zum
anderen die einfache Handhabung des Fahrzeugs: Der e-Ka lässt sich
trotz seiner komplexen Technik genauso einfach und sicher wie der
Serien-Ka fahren, verspricht der Hersteller.
| | Motor | 3-Phasen-Asynchron-Motor mit 65 kW (88 PS) und 190 Nm maximalem Drehmoment
| | Fahrleistung | Beschleunigung von 0 auf 50 km/h: 3,9 s Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 12,7 s | | Reichweite | über 150 km (200 km bei konstant 80 km/h) | | Höchstgeschwindigkeit | 130 km/h | | Batterie | Lithium-Ionen-Batterie mit 180 Zellen (30 Module) Energieinhalt: 28 kWh Gewicht der Batterie: 280 kg | | Komfort und Sicherheit | Elektrisch / elektronisch geregelte Servoregelung, innenbelüftete Bremsen,
Bremskraftverstärker, ABS, Airbag, Fensterheber, elektrische
Innenraumheizung (3 bzw. 6 kW), on-board-Ladesystem für 110/220/400 Volt
mit maximal 6,8 kW (6 bis 8 Stunden Aufladung) |
 
 
| Der Ford Ranger EV wird seit 1998 immer wieder gebaut und ist ein reines
Batterie-Elektroauto. | | | Leistung | 90 PS | | | Höchstgeschwindigkeit | 130 km/h | | | Batterie | | |

| Stand 2004 | 1998 war Ford in die Produktion von Elektroautos eingestiegen, hatte den
Produzenten des norwegischen "Pivko" aufgekauft und die Produktion
eines eigenen Modells, des "Think", begonnen. Ein Jahr später
hatte man in Aurskog nahe Oslo eine neue Fabrik mit einer Jahreskapazität
von 5.000 Elektroautos eingeweiht. Hier sollte, so der damalige Ford-Chef
Jacques Nasser, die Wiege eines Konzepts stehen, das die Umweltbelastung durch
den städtischen Autoverkehr revolutionär vermindern sollte.
Das Konzept ging nicht auf. Bei einem dem VW-Golf vergleichbaren Preis wurde in
drei Jahren nur die Produktion eines einzigen Jahres abgesetzt. Hauptproblem
des "Think" war seine mangelnde Batteriekapazität. Nachdem man
rund 150 Millionen Euro in den "Think" investiert hatte, wurde vor
zwei Jahren in Detroit der strategische Beschluss gefasst, sich ganz aus dem
Sektor der Elektroautos zurückzuziehen. Die Fabrik in Aurskog wurde
dichtgemacht, ein neuer Eigentümer plant im kommenden Jahr mit einer
Weiterentwicklung des "Think" auf den Markt zu kommen.
Wenn Ford die übrig gebliebenen Autos aus der "Think"-Produktion
nicht verkaufen, sondern verschrotten will, ist dies laut Truls Gulowsen von
Greenpeace-Skandinavien kein Alleingang. GM, Chrysler und Toyota hätten
ähnliche Pläne, ihre unverkauften Elektroautos in die Schrottpresse
zu bringen: "Sie haben sich wohl entschlossen, diese Autos aus dem Markt
zu entfernen. Was ja ein wohlbekanntes Muster ist: Man kauft Konkurrenten auf,
um sie dann zu schließen. Das dürfte auch Fords Hauptmotiv gewesen
sein, den norwegischen Produzenten zu kaufen." In einer
Presseerklärung schreibt Greenpeace: "Es ist nicht akzeptabel, dass
Ford als einer der größten Autoproduzenten umweltfreundliche Technik
so auf den Schrotthaufen schmeißt." Truls Gulowsen: "Ford
hätte das Geld, die Technik und das Know-how, um ein leitender Akteur
für umweltfreundlicheren Verkehr werden zu können. Aber es fehlt am
Willen und an Visionen."
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| Ford-Hybridfahrzeug Prodigy |
| 2002 | Der Prodigy wurde unter modernsten aerodynamischen und gewichtsreduzierenden
Aspekten entwickelt. Z.B wurde auf Außenspiegel verzichtet und statt
dessen Kameras für einen Rundumblick des Fahrers eingebaut. Der Prodigy wurde 2002 der Öffentlichkeit vorgestellt, für Ende 2004
ist die Produktion geplant. | | Antrieb | 1,2 L Verbrennungsmaschine mit 74 PS und 47 PS Elektromotor | |  | |
| Ford-Hybridfahrzeug Escape |
| 2004 | Der Geländewagen Ford-Escape Hybrid wurde 2004 auf der New York Auto Show
vorgestellt und ist wie der Prodigy für eine zukünftige
Serienproduktion entwickelt worden.. | | Antrieb | 2,3 L Verbrennungsmaschine und 65 kW Elektromotor | | Generator | 28 kW (lädt die Batterien beim Bremsen) | | Energiespeicher | 300 V Nickel-MeH | |   |
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