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Geschichte von Elektroautos

Elektroauto Geschichte

Überblick





Überblick

Fahrzeuge mit Elektroantrieb sind durchaus keine neue Erfindung. Als 1885 Carl Friedrich Benz (1844-1929) seine dreirädrige Motorkutsche vorstellte und Gottlieb Wilhelm Daimler (1834-1900) unabhängig davon 1886 seine vierrädrige, waren in Paris schon seit 1881 elektrisch betriebene Wagen unterwegs. Es waren die ersten Fahrzeuge zu dieser Zeit, die schneller als 100 km/h fahren konnten. Um die Jahrhundertwende bildeten in den USA die Benzinautos mit 22% die Minderheit - Elektromobile hatten 38% und Dampfmaschinen 40% Anteil an den Straßenfahrzeugen. Mit der Erfindung des elektrischen Anlassers für den Otto-Motor änderten sich aber die Wettbewerbsbedingungen schlagartig. So betrug im Jahre 1995 in der BRD beispielsweise der Bestand an elektrisch betriebenen Straßenfahrzeugen lediglich noch 0,01% (4547 Stck.) gemessen am Gesamtbestand von 47,5 Mill. zugelassener Kraftfahrzeuge. Einen starken Motivationsschub für intensivere Forschung und Entwicklung gab das Umweltministerium von Kalifornien 1990 mit dem Clean Air Act. Nach dieser Verordnung zur Luftreinhaltung müssen ab dem Jahre 2003 zehn Prozent der dort zugelassenen Fahrzeuge aller Hersteller emissionsfrei sein. Die amerikanischen Unternehmen General Motors, Ford und Chrysler sowie die japanischen Firmen Toyota, Honda, Mazda und Nissan haben eine Selbstverpflichtung für die freiwillige Markteinführung von Elektroautos abgegeben. So sollen ab 1998 in Kalifornien mindestens 3750 solcher Fahrzeuge mit fortschrittlichen Batterien (keine Blei-Gel-Batterien) verkauft werden, im Jahre 2002 soll der Absatz auf 14000 steigen. Als erste Großserienhersteller brachten General Motors (GM) und Honda reine Elektroautos auf den Markt, GM den EV 1 mit einer Leistung von 102 kW bei einem Drehmoment von 1640 Nm. Nach einer Ladezeit von 3,5 h (220V) fährt das Fahrzeug 110-150 km gemessen bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h. Das verwendete Batteriesystem ist ein Bleiakkumulator mit einem Gewicht von ca. 500 kg, das ist etwas weniger als die Hälfte der Fahrzeuggesamtmasse. Aufgrund der sehr hohen Entwicklungs- und Produktionskosten kann man sich dieses Auto nur zu einem Preis von etwa 50.000,- DM über einen Zeitraum von drei Jahren leasen. Honda verwendet in seinem Honda EV moderne Nickel/Metallhydrid-Batterien, mit denen das Auto nach einer Ladezeit von 8 h ca. 200 km bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h fährt.

Auch in Deutschland wird intensiv an verschiedenen Batteriesystem gearbeitet und jeder Autohersteller testet bereits Prototypen. Die VARTA Batterie AG arbeitet an Blei-Gel-Batterien, bei denen der Elektrolyt mit einem speziellen Gel verfestigt ist, an Nickel/Metallhydrid-Batterien und am Lithium-Ion-System, das zu den aussichtsreichsten Hochenergiesystemen der Zukunft zählt. 1996 ging ein von der Bundesregierung unterstütztes Forschungsvorhaben auf der Insel Rügen zu Ende. Seit 1992 fuhren dort 60 Elektroautos von fünf Automobilherstellern mit verschiedenen Batteriesystemen. Im Ergebnis schien eine Zink/Luft-Batterie der israelischen Firma Electric Fuel Limited den höchsten Entwicklungsstand zu haben. Mit einer solchen Batterie fährt der Transporter 410 E von Mercedes 300 km mit einer Geschwindigkeit von 90 km/h, ein Kleintransporter von Opel fährt ca. 400 km mit 100 km/h. Die Firma AEG Anglo Batteries GmbH stützt sich ausschließlich auf die Natrium/Schwefel-Batterie (ZEBRA-Batterie), die auch auf Rügen im Test war.

Auch einige andere Systeme, wie z.B. das Lithium-Ion-System von VARTA, haben erfolgreich diesen Test bestanden. Wenn aber nicht bald, wie in den USA, gesetzliche Regelungen eingreifen, dann laufen die Elektromobile Gefahr, im Wettbewerb mit anderen abgasarmen Fahrzeugen auf der Strecke zu bleiben. Wenn nicht zero sondern nur low emission gefragt ist, dann wird das Elektroauto bald vom Erdgasauto verdrängt.








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