
Jeantaud's Elektro-Kutsche (1896)Eine etwas andere Ausführung des obigen Modells, die nur für die Passagiere, aber nicht für den Fahrer, eine Abdeckung vorsieht.
Thomas Alva Edison Neben vielen anderen Dingen beschäftigte sich Edison auch mit Elektroautos. 1889 baute er sein erstes dreirädriges Exemplar. Allerdings baute er nur 2 bis 4 Exemplare für sich und einige Freunde.
Holtzer-Cabot Das Design der Elektroautos dieser Zeit lehnte sich fast ausschließlich an die Form der Kutsche an. Der Holtzer-Cabot ist ein Beispiel dafür. Der Schwerpunkt lag auf leichte Bedienung und einfache Steuerung. Mit seiner excellenten Ausstattung, seinem Regendach und einem Fahrhebel, der in drei Stellungen (drei unterschiedliche Geschwindigkeiten) arretiert werden konnte, gehörte dieses Auto zu den luxeriösesten.
Hub Die Hub Motor Co. aus Chicago baute Elektroautos von 1899 bis 1900 unter dem Markennamen "Hub Electric". Alle Fahrzeuge hatten 4 Motoren, jeweils an der Radnabe montiert. Die maximale Geschwindigkeit betrug 24 km/h.
Camille Jenatzy Camille Jenatzy aus Brüssel war Rennfahrer und baute in der Zeit von 1898 bis 1903 auch eine Reihe von Autos, sowohl Elektroautos als auch Benziner. In der Geschichte der Elektroautos ist er bekannt geworden mit der "Jamais Contente", einem Einsitzer mit einem kugelförmigen Aussehen, der 1899 mit 105 km/h einen neuen Geschwindigkeitsrekord setzte. Einige seiner Autos wurden von der "Compagnie Internationale des Transports Automobile" in Paris von 1899 bis 1901 gebaut. Von 1901 an experimentierte er mit Hybrid-Autos (Benzin- + Elektromotor), deren Produktion 1903 im Martini's Werk in Belgien unter dem Markennamen Jenatzy-Martini begann.
Joel Von 1899 bis 1902 baute die National Motor Carriage Syndicate Ltd. in London Elektroautos, die nach ihrem Designer benannt wurden - Mr. Henry M. Joel. Diese Autos wurden von 2 Motoren angetrieben, die die Hinterräder seperat mit Ketten antrieben. Bekannt geworden sind diese Autos durch das Rennen von London nach Brighton, das sie mit einer Batterieladung durchfuhren.
Kühlstein
Der Kühlstein Wagenbau in Berlin-Charlottenburg baute Elektroautos von 1898 bis 1902. Einige wurden im Haus entwickelt, einige waren lizenzierte Nachbauten der Jeantaud Taxis. Spätere Modelle waren z.B. der Kühlstein-Vollmer. Die Herstellung dieser Fahrzeuge wurde dann 1902 von der AEG übernommen.
Madelvic Die Madelvic Motor Carriage Co. Ltd. in Granton (Schottland) baute eine elektrische Droschke von 1898 bis 1900. Sie wurde angetrieben durch ein kleineres fünftes Rad, das unter der Droschke angebaut wurde und mit der Vorderachse verbunden war. Diese Konstruktion konnte auch an herkömmlichen Kutschen angebaut werden, um die Pferde zu ersetzen.
Maxwerke Die Elektrizitäts- und Automobil - Gesellschaft Harff & Schwarz AG in Köln baute von 1899 bis 1903 Elektroautos, die sowohl zu privaten als auch zu kommerziellen Zwecken eingesetzt wurden.
Elektrisch betriebene Taxis in New York um 1898Dies kann man wohl als eine der ersten kommerziellen Anwendungen von Elektroautos ansehen. 1899 waren 90% aller Taxis in New York elektrisch angetrieben. Die Electric Vehicle Company hatte hunderte von Hansom-Taxis im Einsatz. Die Besonderheit dieser Autos bestand in den seperaten Motoren für jedes Rad, womit der Einsatz eines Differentials erspart blieb.
Über einen Zeitraum von 3 Jahren baute die Canadian Motors Limited kleine zweisitzige Autos, die "Motette" und ab 1900 dann einen elektrischen Bus "Tallyho".
Bersey
W.C. Bersey baute einen elektrisch angetriebenen Bus in den 1880's und Elektroautos von 1895 bis 1899. Bekannt wurden die Bersey-Taxis, die von 1897 bis 1899 in London
fuhren. Sie hatten einen ausbaubaren Batteriesatz, der es ermöglichte, ihn schnell gegen einen aufgeladenen auszutauschen.
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