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RWE will bis 2015 rund 20 Prozent vom Brennstoffzellengeschäft
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Berlin/Essen (vwd) - Die RWE AG, Essen, will bis zum Jahr 2015 rund 20 Prozent Marktanteil des Geschäftes mit Brennstoffzellen in Deutschland erreichen. "Wir erwarten, dass bis zu diesem Zeitpunkt rund 30 Prozent der Energie dezentral erzeugt werden", sagte Manfred Remmel
Berlin/Essen (vwd) - Die RWE AG, Essen, will bis zum Jahr 2015 rund 20 Prozent Marktanteil des Geschäftes mit Brennstoffzellen in Deutschland erreichen. "Wir erwarten, dass bis zu diesem Zeitpunkt rund 30 Prozent der Energie dezentral erzeugt werden", sagte Manfred Remmel, Vorstandsvorsitzender der RWE Plus AG, am Montag in Berlin. Etwa zehn Prozentpunkte der Energiemenge würden voraussichtlich auf die Brennstoffzellen entfallen, was einer Strommenge von 50 bis 55 Terrawattstunden entspreche. Dabei setzt RWE Remmel zufolge aber vor allem auf Komplettangebote, die neben der Versorgung der Brennstoffzelle auch Finanzierungsmodelle und Wartung vorsehen. Die Serienreife für Brennstoffzellen in Einfamilienhäusern erwartet Remmel ab 2005. "Mit wirtschaftlich belastbaren und wettbewerbsfähigen Brennstoffzellen rechnen wir etwa ab dem Jahr 2007." Dies hänge aber auch von der Förderung der Technologie und der Nachfrage ab. Zurzeit wünschten mehr Kunden Anlagen zu Test- und Demonstrationszwecken, als die Hersteller liefern könnten. Ein praktisches Beispiel für die Einsatzmöglichkeit von Brennstoffzellen soll auch in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) beim Bund in Berlin entstehen. Ein enstprechender Kooperationsvertrag zwischen RWE Plus und Land wurde am Montag von Remmel und dem NRW-Bauminister Michael Vesper unterzeichnet. "Wir wollen dazu beitragen, einer umweltschonenden, zukunftsweisenden Technologie zur Serienreife zu verhelfen", sagte Vesper. Das Projekt werde in zwei Schritten realisiert. Zunächst werde zur Gebäudeeröffnung im kommenden Jahr eine Mikrogasturbine installiert, Ende 2003 soll dann eine Brennstoffzelle folgen. Beide Aggregate werden mit Erdgas in Kraft-Wärme-Kopplung betrieben und sollen den Hauptbedarf des Gebäudes bei Strom, Heizung, Klimatisierung und Warmwasserbereitung abgedecken. Die Kosten von 2,4 Mio DEM teilen sich NRW und die RWE Plus AG. +++ Stephan Kosch (Quelle: Yahoo-Nachrichten)
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